Cats And Dogs
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And me ??

Weiblich, ledig, jung... :-) Autorin, Tierheilpraktikerin, ewig Lernende, grandios im Scheitern, meist humorvoll, in meinen Themen durchaus auch mal verbissen wie ein Kampfhund, geduldig, tiervernarrt, sprachkompetent, Familienmensch mit Hang zur Einsiedelei, fester und nicht selten glühender Draht zum  Himmel, neurosensitiv, musikalisch, Süchtige, Waldliebende, Mantrasingende, und immer die Frage: "Wie geht Gesundheit TROTZ der ganzen Fehlprägungen"?

 

 

 

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Einträge vom: 20.07.2004

Kiki wieder zu Hause

Vor 2 Wochen hat uns das Katzenkind Kiki



auf vielfaches Betteln der neuen Mama hin schon mit 8 Wochen verlassen.
(Alle anderen gehen erst mit 12 Wochen)
Sie hatte fast doppelt so viel Gewicht wie die anderen drei und stubenrein sind sie alle schon, seit Mama Alice vorgemacht hat, wie "das geht". Nun gut, neue Mama ist eine alte Schulfreundin, nicht berufstätig und hat eine kleine Tochter, die sich auch schon riesig freute. Zeit ist also genügend vorhanden.... dachte ich.
Nach anfänglicher Begeisterung über den "Flederwisch", bei dessen Anwesenheit ein Fernseher völlig überflüssig wurde  und Freude darüber, dass Kiki sofort auf ihre
Katzentoilette gegangen ist, als sie zu Hause ankamen, rief mich Freundin dann nach einer Woche wieder an und sagte mir, dass Kiki zwar auf ihr Katzenklo geht, außerdem aber "noch überall anders hin macht". Ins Wohnzimmer, ins Kinderzimmer und besonders gern ins Bett von der Kleinen.
Hmmm, ruhig bleiben, beobachten und möglichst dabei erwischen, dann kann man am ehesten heraus finden, welches die Ursachen für die Unsauberkeit sind, war meine Devise.
Am vergangenen Sonntag, also nach 2 Wochen, kam dann mittags um 2 der Anruf, das ginge so nicht weiter, daran hätte man ja keine Freude und selbst jetzt, wo die kleine Tochter seit 3 Tagen gar nicht zu Hause sei, würde alles weiter vollgepullert. Im tiefsten Inneren hatte Freundin wahrscheinlich ihre Tochter als sogenannten "Streßfaktor" für Kiki in Betracht gezogen und nun probieren wollen, wie sich die Sache ohne das Kind im Haus verhält. ICH war gerade auf dem Sprung zum Geburtstag und mußte nun ganz schnell Ratschläge geben, was zu tun bzw. zu lassen ist. Als der Satz fiel: "naja, vielleicht meine Schwester, aber wenn sie da auch pullert....." war mir klar, Kiki muß zurück nach Hause. Das habe ich dann auch ganz deutlich so geäußert, denn ich möchte in keinem Fall, dass meine Katzenkinder, aus welchen Gründen auch immer, an 3. weitergegeben werden. "Ja gut, das finde ich auch besser. Kann ich sie dir dann jetzt gleich bringen?" ..... "Ähmmm, JETZT? Ich werde in ein paar Minuten abgeholt zum Geburtstag!" "Achsoooo.... jaaa, dannnn, was mache ich dann bloß? Wir (hää?) fahren nämlich jetzt nach Leipzig, da hätte ich sie dir gern noch vorbei gebracht. Ich komme nämlich erst am Dienstag Nachmittag wieder. (AHA!) Futter und Wasser kann ich ja genügend hin stellen, aber wenn sie pullert, muß ich sie in einen Raum sperren." Von der Sache her ist das ja gar keine so üble Idee. Man begrenzt den Schaden auf einen Raum, den man bei Wiederkehr absuchen kann. Aber wenn die Wiederkehr von Sonntag Nachmittag bis Dienstag Nachmittag dauert, dann bekomme ich bei einer 10 Wochen alten Katze doch irgendwie einen Haarspitzenkatarrh!
Ich konnte nicht richtig reagieren, weil ich selbst so in Zeitdruck war und vor allem auch wußte, dass ich Kiki, selbst wenn ich den "Abholer" zum Geburtstag warten lasse, bis Freundin da ist, nach 2 Wochen nicht einfach wieder in die Meute setzen kann und "tschüß ich geh' eben zum Geburtstag" sagen! Ich hatte noch nie so einen Fall und wußte auch nicht, wie eine Katzenmama auf eine Tochter reagiert, die nicht mehr riecht wie Tochter, ebensowenig wie ihre Geschwister das finden.
Nun war Kiki einen Tag in die Küche gesperrt worden und nach einer bösen sms an die Freundin wurde sie dann von deren Schwester, die einen Schlüssel zur Wohnung besitzt und das Ganze auch ziemlich unverantwortlich fand, heute Morgen um 7.30 Uhr bei mir abgeliefert. Ich habe sie vor der Tür schon aus der Box genommen und sie ganz doll gestreichelt, damit sie wieder nach uns riecht ;-) Dann sind wir rein und ich habe sie völlig teilnahmslos ins Körbchen gesetzt; so, als sei sie nie weg gewesen... Und siehe da: alle anderen haben AUCH so getan :-) Puhhhh, Schweiß von der Stirn wisch... Sie war total aufgedreht und hektisch; eigentlich genau so, wie meine Freundin ist... 
Nun bleibt sie erst eimal hier und ich beobachte das Pullern. Bisher ist noch nichts passiert, außer auf dem Katzenklo, Gott sei Dank.  
Vielleicht ist sie eine kleine Nervöse und alles war ihr zuviel... Kind und Puppenwagen und hektische Freundin... Na, mal sehen. Im Moment liegt sie in meinem linken Arm (Schreiben seeehr mühselig so!!) und alles sieht nach Happy End aus :-)

Anmerkung:
Was mich wirklich ein wenig stutzig macht, ist, dass Kiki meiner zweiten Katze Katy (gest. 1997) so ähnlich sieht. In diesen Momenten erwacht doch immer ganz besonders der Schicksals-Gedanke in mir... SOLL sie denn unbedingt bei mir bleiben?? Ist deshalb alles so wie es ist?

Betty 20.07.2004, 16.11| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzenbabies 2004





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Es gibt keine absolute Grenze, keinen unueberbrueckbaren Graben zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren. Nicht evolutionaer, nicht genetisch, nicht hinsichtlich bestimmter Errungenschaften der Evolution, und auch nicht moralisch. (Roger Fonts)